Stuckaturen: Ausgeführt von Franz Schmuzer, der einer bedeutenden oberbayrischen Stuckateurfamilie entstammt. Den Gips hat er selbst brennen lassen und dem Anmachwasser abgestandenen Wein zugesetzt, um den Abbindeprozess und die Bearbeitungsmöglichkeit zu verlängern. Später griff man zu Nussöl, das den Gips geschmeidig macht. Ein grösserer Teil der Dekorationen wurde in Formen angefertigt und danach an Ort und Stelle versetzt. Das starke Zusammenwirken von Architektur und Stuckdekoration des Innenraums ist charakteristisch für die Vorarlberger Bauten und Barockkirchen. Auffallend ist die zurückhaltende, ausgewogene, fast spröde wirkende Konzeption der Zierelemente. Sie zeigt die geistige Tradition der Benediktiner mit ihrer disziplinierten Klarheit.
Impressum: H. Güttinger/M. von Känel/Peter Fischer
Impressum: H. Güttinger/M. von Känel/Peter Fischer





















