Die Orgel wurde 1711 bis 1715 vom Augsburger Orgelbauer Christoph Leu erbaut und 1988 – 1990 grundlegend renoviert. Sie hat drei Manuale und 38 Register.
Impressum: H. Güttinger/M. von Känel/Peter Fischer
Römisch-katholische Pfarrei Liebfrauen Rheinau
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Erst um 1756 erbaut. Die ursprünglich für die Barockkirche erbaute Kanzel wurde ausgebaut und befindet sich seither in der Michaels-Kirche von Rheinheim, gegenüber von Zurzach.
Beschreibung der goldgefassten Rocaillen: die Fackel als Symbol des Glaubens und der Predigt; Christus als guter Hirte; der Tote und die Posaune als Symbol der Auferstehung.
Im Sockel befinden sich die Symbole der vier Evangelisten: Stier: Lukas, Menschenhaupt: Matthäus, Löwe: Markus, Adler: Johannes.
Impressum: H. Güttinger/M. von Känel/Peter Fischer
Stuckaturen: Ausgeführt von Franz Schmuzer, der einer bedeutenden oberbayrischen Stuckateurfamilie entstammt. Den Gips hat er selbst brennen lassen und dem Anmachwasser abgestandenen Wein zugesetzt, um den Abbindeprozess und die Bearbeitungsmöglichkeit zu verlängern. Später griff man zu Nussöl, das den Gips geschmeidig macht. Ein grösserer Teil der Dekorationen wurde in Formen angefertigt und danach an Ort und Stelle versetzt. Das starke Zusammenwirken von Architektur und Stuckdekoration des Innenraums ist charakteristisch für die Vorarlberger Bauten und Barockkirchen. Auffallend ist die zurückhaltende, ausgewogene, fast spröde wirkende Konzeption der Zierelemente. Sie zeigt die geistige Tradition der Benediktiner mit ihrer disziplinierten Klarheit.
Impressum: H. Güttinger/M. von Känel/Peter Fischer